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darkman1964

Anfänger

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1

Mittwoch, 11. Juli 2012, 10:31

Morgion's Geschichte (erzählt von darkman1964)

..."bleibt einwenig und hört mir zu, Fremder! Was ich euch erzähle, hat sich wahrscheinlich so zugetragen, auf jeden fall ist es schon eine Ewigkeit her."
In meinen Augen blitzte es auf und ein kurzes, zynisches Lächeln huschte über mein karges, fahles Gesicht.

"Ich erinnere mich, mein Name ist "Morigon", einstieges Ziehkind der Priesterin Iaret und ihres Bruder Saragonas, Hexenmeister und Moghur seines Clans. Ich wurde zu einem der wenigen Untoten Gebrechen Hexer, Untoten gibt. In meinem früheren Leben war ich ein Mensch, bis ich verschleppt, entwürdigt und
später zu Tode kam. Aber das wäre zuweit vorgegriffen."

Ich schwieg einen Moment.

"Vom Leben vor meinem Tod als Mensch, weiß ich nicht viel, es scheint als seinen alle Erinnerungen daran mit meinem früheren Dasein ausgelöscht worden. Das Wenige was meine Zieheltern herausfanden, ist schnell erzählt:
Mein Vater Bela'cor war ein angesehener Krieger der Streitkräfte von Lorderon, er ist im Krieg gefallen. Meine Mutter Ubania, Bediensttete am Hofe des Königs floh in ihrem Schmerz über diesen Verlust nach Burg Durnholde zu ihrer Familie, musste dort aber erfahren, dass fast all ihre Lieben der Geißel zum Opfer gefallen waren. Des Lebens müde und all ihrer Hoffnung beraubt, zog sie wahrscheinlich mit einer kleinen Gruppe Überlebenden aus, um Rache zu nehmen, wobei das Ziel ihres blinden Hasses jedes Mitglied, ob Freund oder Feind, galt. Man hat nie wieder was von ihr gehört.
Mich aber ließ sie in der Obhut eines Freundes in Burg Durnholde zurück.
Der verheerende Krieg gegen die Geißel des Lich-Königs machte jedoch auch vor diesem idyllischen Städtchen nicht Halt.

Ich habe keine Ahnung, wie ich dorthin gelangt war und wie lange ich dort gelegen hatte, aber Iaret, die Priesterin, fand mich am Ufer der Fenris Insel in der Nähe von Unterstadt, dem damaligen Lorderon und brachte mich ins Vorgebirge des Hügellandes nach Tarrens Mühle, wo sie mit ihrem Bruder lebte. Obwohl ich in ihren Augen das wohl hässlichste Wesen auf der Welt sein musste (meine Zieheltern waren Untote), nahmen sie sich meiner an. Sie zogen mich auf, gaben mir Kleidung und zu Essen. Allerdings spürte ich auch immer die Ablehnung des ganzen Dorfes, in dem ich mit ihnen lebte. Den Ekel, der die Dorfbewohner ergriff, wann immer sie mich erblickten, bekam ich auch zu spüren, sobald Iaret und Saragonas nicht in meiner Nähe waren.
Und so entwickelte ich schon in jungen Jahren einen Groll gegen alles Lebende. Aus diesem Groll wurde im Laufe der Jahre bitterer Hass.
Doch auch Iaret und Saragonas fühlten, wie der Hass in mir wuchs und berieten heimlich, was mit mir geschehen solle. Da ich alt genug war mein Leben selbst zu gestalten und die Dorfbewohner in mir mehr und mehr eine „Bedrohung“ sahen, schickten mich meine Zieheltern fort um mein Leben von nun an selbst in die Hand zu nehmen. "Doch es sollte anders kommen!"

Auf dem Weg in meine Zukunft lauerte man mir auf, verschleppte mich und brachte mich um. War dies nun der Zeitpunkt wo mein Leben nach dem Tod begann? "Ich weiß es nicht mehr!", "hatte man mich Verraten?" "Ich weiß es nicht mehr!"

Irgendwann fand man meine Leiche und brachte mich zurück zu meinen Zieheltern. Iaret, ihres Zeichens Hohepriesterin, holte mich aus der Zwischenwelt zurück in's Leben, in das eines seelenlosen Untoten. Von diesem Zeitpunkt an nahmen sie meine Zukunft in die Hände. Sie überredeten den befreundeten Hexenmeister Rupert Boch aus Brill, mich in die Lehre zu nehmen. Es war ein schmerzlicher Abschied und das Herz war mir schwer, doch war mir die Notwendigkeit dieses Schrittes bewusst, wahrscheinlich schon lange Jahre bevor ich letztendlich aufbrach.
Saragonas brachte mich also von Tarrens Mühle nach Brill, wo ich von nun an das Abenteuer Leben als Untoter alleine bestehen musste."

Einen Augenblick lang versankt ich in tiefes Schweigen, bevor sich mein Anlitz einwenig erhellte. "Sagte ich alleine?
Nun ja, Anfangs war ich einsam und alleine, zumindest bis ich Verbündete fand, die mich auf meinem Weg begleiteten. Sie nahmen mich auf in ihrem Kreis und so manch einer hatte mir seither schon mein trauriges Untotes Leben gerettet!. Zu Beginn war ich skeptisch, denn nie zuvor war ich Freunden begegnet, alle hatten immer nur Ablehnung oder gar Hass für mich übrig, doch man lehrte mich, dass es auch für einen "Verlassenen" Freunde gibt.

Ist dies nun also mein Schicksal?
Berichtet darüber was ihr gerade gehört habt Fremder oder lasst es sein, es ist mir gleich."

Nach einem kurzen prüfenden Blick drehe ich mich schweigend um und verschwinde in die Dunkelheit der Nacht.

"Nur dieses noch Fremder murmelte ich aus der Ferne - zweifelhafte Versuche bis zum heutigen Tage es ihnen heimzuzahlen wurden im Keim erstickt.
Doch die Zeit wird kommen, da werde ich zurückkommen und ich werde nicht allein sein. Wir werden steigen aus unseren Gräbern und uns zusammenschließen zu einer ARMEE DER FINSTERNIS um zu richten Unsere Peiniger und Verräter und um Uns zurück zuholen, was man mir und Ihnen einst hat genommen...
"DAS LEBEN"
...wer es leid ist zu leben, hat keine Angst vorm sterben ...
"Mors Principium Est" (..der Tod ist (erst) der Anfang..)

"MORGION"

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2

Mittwoch, 11. Juli 2012, 11:17

Echt toll geschrieben. Am Ende der Bezug auf die Gilde etwas unpassend aber ansonsten wirklich gut.
Es wäre schön, wenn du die Schrift größer machen könntest, damit es für die Augen angenehmer zu lesen ist.
:thumbsup:

Bianca

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3

Mittwoch, 11. Juli 2012, 13:32

:dog_dance: Sehr schön geschrieben =D...

Naja die Schrieftgöße ist kein Problem, denn wozu gibt es eine Brille oder eine :search: wenn man etwas nicht mehr lesen kann.... :yeahh:

darkman1964

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4

Samstag, 30. März 2013, 10:55

Schrift und erwähnug der Gilden

Echt toll geschrieben. Am Ende der Bezug auf die Gilde etwas unpassend aber ansonsten wirklich gut.
Es wäre schön, wenn du die Schrift größer machen könntest, damit es für die Augen angenehmer zu lesen ist.
:thumbsup:


So endlich habe ich es geschafft das mal in Ordnung zubringen liebe Ani... :brav1: hoffe es gefällt nun besser ...
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"MORGION"

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5

Samstag, 30. März 2013, 11:47

Doch, das hat was und ist angenehm zu lesen.
Gibt es eventuell eine Fortsetzung?

Mit der Schrift hatte ich keine Schwierigkeiten. Die Größe passt.

darkman1964

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6

Samstag, 30. März 2013, 13:08

Doch, das hat was und ist angenehm zu lesen.
Gibt es eventuell eine Fortsetzung?

Mit der Schrift hatte ich keine Schwierigkeiten. Die Größe passt.


Mal schauen, wer weiß :gamer:
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"MORGION"

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7

Samstag, 30. März 2013, 19:37

Echt toller text, auch tolle geshichte. Liest sich auch angenehm.
Doch hat das ganze einen schönheitsfehler. Nur arthas, bzw. Frostmourne und Valkyren (auch erst ab Cata) können einem das leben als Verlassener "schenken" und nicht irgend ein priester.^^
Desweiteren heisst es doch Lordaeron und nicht Lorderon?! XD.... Ja ich bin ein freund der warcraft lore und mir fallen solche dinge ins auge^^ Wie gesagt grundsätzlich aber eine wirklich gute geschichte.

darkman1964

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8

Sonntag, 31. März 2013, 09:17

Echt toller text, auch tolle geshichte. Liest sich auch angenehm.
Doch hat das ganze einen schönheitsfehler. Nur arthas, bzw. Frostmourne und Valkyren (auch erst ab Cata) können einem das leben als Verlassener "schenken" und nicht irgend ein priester.^^
Desweiteren heisst es doch Lordaeron und nicht Lorderon?! XD.... Ja ich bin ein freund der warcraft lore und mir fallen solche dinge ins auge^^ Wie gesagt grundsätzlich aber eine wirklich gute geschichte.


... naja, es sei mir verziehen das ich einwenig übertrieben u. die Rechtschreibung einwenig (viel) vernachlässigt habe ...
aber dennoch Danke :brav1: das du mich darauf aufmerksam gemacht hast.

"Das Morgion"
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"MORGION"

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Sonntag, 31. März 2013, 14:20

Wie gesagt die geschichte ist wirklich gut^^ halt mit diesem schönheitsfehler, welcher aber nur lorefans auffällt und von dem her zu vernachlässigen ist^^. Und das mit lordaeron wollt ich dich nur drauf hinweisen :)


Pls teil 2 schreiben :)

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