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Coryis

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1

09.12.2013, 19:57

Fel'Drasen - Stories of a Druid

Aufbruch in eine neue Welt

Lange noch hörte Fel’Drasen die letzten Worte Mathrengyl Bearwalker’s.


Schnellen Schrittes verließ er die heilige Stätte in Seradane, in dem Wissen sie nie wieder zu betreten. Immerhin waren es die Worte Mathrengyl‘s,die ihn veranlassten diese Welt einstweilen zu verlassenen. Der Tiger bahnte sich seinen Weg über den staubigen Pfad, der immer weiter nach Süden führte. Fel’Drasen versuchte ruhig zu sitzen, was auf dem Geschaukel des Tieres kaum möglich war. Die Tage vergingen, ohne Rast, der Atem des Tieres klang fast wie das Pfeifen des Kessels mit dem sein Reiter Tee kochte.

Noch immer kreisten seine Gedanken um die Erlebnisse der letzten Tage. Zunächst fühlte er einen seltsamen Verlust, er hatte nicht geglaubt welchen gewaltigen Einfluss der Zirkel auf ihn hatte, doch nun wanderten seine Gedanken langsam wieder an den düsteren Ort inmitten des Kästchens zurück, welches gefunden wurde. Fel’Drasen wusste das er sich beeilen musste, wenn er ihre Spur nicht wieder ganz verlieren wollte. Er würde diese Welt mit allem was ihm wichtig war verlassen, einstweilen.

Und mit den letzten Gedanken, die seinen Entschluss bestärkten, öffnete sich sein Blick auf das Dunkle Portal, gewaltig erhob es sich über die verwüsteten Lande, das Zentrum des Portals hatte eine unfassbare Anziehungskraft. Fel’Drasen glaubte fast, die Macht die sich hinter diesem steinernen Gigant befand, berühren zu können.

Der Tiger fauchte, als er dem Portal näher kam. Seine Krallen klackerten nervös auf den Steinen und sein Fell sträubte sich, doch Fel’Drasen trieb das Tier an. Vor den Stufen jedoch stieg er ab, allerdings lief der Tiger nicht davon, sondern blieb an der Seite seines Reiters und beide gingen langsam auf das gewaltige magische Tor in der Mitte des Dunklen Portals zu.

Zunächst zögerte Fel’Drasen das Portal nur zu berühren, doch sein Entschluss stand fest und mit festem Schritt, dicht gefolgt von seinem Tiger, durchschritt er das Portal. Wie hundert Schläge trafen ihn verschiedenste Erinnerungen, von seinen Studien, den Ritualen und Predigten, den Reisen in die Pestländer, als er mit Hilfe des Zirkels den Spuren seiner Mutter zu folgen versuchte und als
all seine Erinnerungen aufgebraucht waren, sprach eine tiefe unverständliche Stimme, dann wurde es dunkel um Fel’Drasen.

Nur mühsam kam er wieder auf die Beine, um ihn herum wehte ein kalter sandiger Wind, Fel’Drasen schaute sich um, er war nicht allein, Kämpfer der Horde und Allianz schrien sich gegenseitig an. Erst jetzt bemerkte er, dass er in eine Schlacht gegen ein Heer anstürmender Dämonen geraten ist. Dann bemerkte er, dass auch Thero‘Doreini, so der Name des Tigers, seinen Weg in diese Welt
gefunden hatte, er fauchte und an seiner Schnauze klebte bereits das Blut eines Dämons...

Coryis

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2

12.12.2013, 17:25

Ein düsterer Tag

"Fel'Drasen kauerte auf dem staubigen Boden der Höllenfeuerhalbinsel, halb auf seinen Stab gestützt. Seine Augen waren geschlossen, seine Lippen zu einem dünnen Strich zusammengepresst.

"Sieh dir nur an, was sie getan haben... was UNSERE Leute getan
haben."

Niloe, seine junge Begleiterin und gute Freundin, schwieg mit düsterer Miene.

"Diese Narren! Feuer und Schwefel regnet auf sie herab - und statt sich mit der Horde zu vereinen, richten sie dieses..."
er machte eine weit ausholende Handbewegung
"... BLUTBAD an."


Überall um sie herum lagen tote Orks, Krieger der Mag'har. Hingeschlachtet für einen toten Draenei-Priester.
Ein Massaker, schlimmer als alles, das Fel'Drasen jemals zuvor gesehen hatte.

"Das hätte nicht geschehen dürfen, kleine Schwester... das wird die Beziehungen mit der Horde verschlimmern - nein, zum SIEDEN bringen."

Er blickte auf, und sah Niloe unverwandt an.
"Wir müssen jemandem bescheid sagen."

Hinter den beiden ertönte ein Geräusch.
Als sie sich umwandten, erblickten sie zwei Orks, ihrer Kleidung nach aus Azeroth - ein Mann, und eine Frau, auf ihren Reitwölfen.

Sie sahen das Unfassbare, starrten die beiden Nachtelfen an.
Einen Moment lang geschah nichts.

Dann brüllte der männliche Ork etwas - voller Schmerz und Wut, Fel'Drasen verstand ihn nicht.

Die beiden Orks wandten sich um, preschten auf ihren Wölfen hinab, richtung Thrallmar.
"Nein, wartet! So wartet doch!" schrie Fel'Drasen ihnen nach, doch es war zu spät.

Eine finstere Saat war gesäht worden...
.... und nun würde sie aufgehen.

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