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  • »minchen01« ist der Autor dieses Themas

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1

29.11.2011, 12:57

Leseprobe

Seit einigen Wochen schreibe ich an einem Fantasy-Roman,nun möchte ich euch hier eine kleine Leseprobe geben...mehr wird aber nicht preis gegeben :)

Drogano war nun schon seit Wochen unterwegs, auf der Suche nach einer sicheren Bleibe. Das Wetter wurde immer schlechter. Der Wind wehte kalt vom Meer herüber. Eisig bissen die Regentropfen in seine Haut, wenn er doch nur sein wahres Ich tragen könnte, dann wäre vieles leichter zu ertragen. Die Haut der Menschen war einfach zu weich und zu empfindlich, um den Witterungen zu trotzen. Ganz durchnäßt und zitternd klopfte er an einem Gasthaus an und bat um Einlaß. Korar, ein grobschlächtiger Kerl mit vielen Narben im Gesicht , ließ ihn ein. "Wer bist du denn?" fragte er mit rauchiger Stimme. Das Gasthaus war sauber, frische Binsen lagen auf dem Boden und verströmten einen angenehmen Duft. "Verzeiht Herr, ich bin lange gewandert und suche einen Ort, an dem ich ein wenig ausruhen kann." Droganos Stimme klang wie Musik, sie war wie ein Singsang mit einem Hauch Sehnsucht. "Ich möchte euch wirklich nicht zur Last fallen, bitte lasst mich für einige Zeit bleiben. Ich werde für euch arbeiten, für ein wenig Essen und ein Dach über den Kopf." Korar betrachtete den zierlichen Mann, der vor ihm stand, seine Gestalt war ehr knabenhaft als männlich. Zum Fässer tragen fehlte es ihm bestimmt an Kraft und seine Hände waren gepflegt und weich, als hätten sie noch nie ein Beil zum Holz hacken gehalten. "Na Jüngelchen, was willst du denn arbeiten? Du siehst mir nicht aus, als hättest du die Kraft ein Fass zu schultern." "Herr ich kann singen und dichten, ich kann euren Gästen wunderbare Träume schenken mit meiner Musik. Eure Stube wird bersten vor all den Leuten, die nur noch in euer Gasthaus strömen. Bitte lasst es mich versuchen." "Naja ein Versuch ist es wert." brummte Korar in seinen Bart. "Schlafen kannst du im Stall auf dem Heuboden. Eine Decke müsste da noch liegen. Und geh zu Tarina in die Küche, sie gibt dir Brot und Suppe." "Danke Herr" verbeugte sich Drogano "danke, ich werde heute abend nur für eure Güte singen" .Korar drehre sich um und stapfte müde hinter die Theke. Er hatte noch viel zu tun an diesem Nachmittag, die Krüge musste noch poliert und die leeren Fässer gegen volle getauscht werden. Holz für den Kamin brauchte er auch noch. Seine Gäste waren meist Händler und Kapitäne, nicht die einfachen Hafenarbeiter, an denen war nicht viel zu verdienen. Dank seiner neuen Köchin Tarina ist sein Gasthaus einen sehr guten Ruf gekommen. Das Essen war köstlich und sie achtete streng darauf, das kein verdorbenes Fleisch in den Topf kam. Ja seit dem letzten Jahr kommt immer mehr angesehene Gesellschaft in die Stube, und das war gut so. Hungrig und müde schleppte sich Drogano in die Küche. Der Geruch von würziger Suppe stieg ihm in die Nase und ließ seinen Magen laut knurren. "Na wer hat sich denn hier verirrt?" fragte eine junge Stimme. Tarina lächelte den Jüngling schüchtern an. Ihr rotes Haar lag wie ein Lockenkranz um ihr hübsches Gesicht. Grosse grüne Augen leuchteten Drogano freundlich und neugierig an. Drogano sah in ihre Augen und blickte in die Seele. Diese Frau war weit mehr, als je ein Mensch erahnen konnte. Tarina war nicht ,was sie zu sein schien. Bilder zeigten sich vor seinen Augen, Bilder aus längst vergangenen Tagen, Erinnerungen an eine Zeit, in der es noch keinen Hass gab, eine Zeit des Glückes und der Liebe. Tarina errötete unter dem Blick dieser bernsteinfarbenen funkelnden Augen. Sie spürte regelrecht, wie ihr die Röte ins Gesicht schoß. Sie entriß sich diesem Blick. "Ich trödle hier und sollte längst Gemüse putzen. Wer bist du denn und seit wann bist du in Levara?" Verwirrt schaute ihr Drogano hinterher. "Ich bin ein Musikant auf der Suche nach neuem Publikum. Seit zwei Jahren ziehe ich durch Askara und verzaubere die Menschen mit meiner Musik. Gestatten...Drogano aus Dnirsa. "Er deutete eine leichte Verbeugung an und zeigte ein schelmisches Lächeln.

Lumî

Anfänger

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2

29.11.2011, 13:31

Die Geschichte ist richtig nice minchen.
Ich finde jedoch das es alles ein klein wenig zu schnell geht.
Du solltest bisschen mehr auf die Umgebung eingehn, auf die Gedanken und die Charakter nicht all zu schnell vorüber ziehen lassen.
Ich würde es schön finden wenn du bisschen mehr auf die eigene Person eingehst.
Die Tarina hast du echt gut beschrieben, konnte mir schon ein gutes Bild vorstellen.
Jedoch solltest du eine so hübsche Person dessen Augen so viel aussagt nicht all zu kurz erwähnen. Ich würde gerne mehr über Sie erfahren.
Ich hoffe auf ein ganzes Kapitel, denn die Geschichte hört sich wirklich gut an =D.

[Bearbeitung Nr. 2]

Zittiere Kumpel: Er soll verdammt nochmal mehr reinstellen! Die Geschichte is ja oberhammer!
Meinung Kumpel: Nja, ich in auf jedenfall nich gut im bewerten von Sachen, ich lese was und entweder es gefällt mir oder nicht :D, aber das is echt hammer. Falls du mich erpressen wolltest müsstest du nur drohen nichts weiteres mehr reinzustellen :D. MfG

Ich entschuldige mich für seine Gossensprache (!)

Grüßle =)

DamnedFreak

Fortgeschrittener

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3

29.11.2011, 13:32

Liest sich sehr gut, gefällt mir ;-)

Würd gern mehr lesen :)

Jigsawer2010

unregistriert

4

29.11.2011, 14:02

Dank seiner neuen Köchin Tarina ist sein Gasthaus einen sehr guten Ruf gekommen.

Liest sich wirklich angenehm,aber wie mein Vorredner bereits sagte,fehlt es ein wenig an Details.Ein Roman soll die Leute fesseln,sie sollen sich die Umgebung vorstellen können und das fehlt hier ein wenig,auch wenn es nur ein aus dem Kontext gerissener Auszug ist..

Aber die hier von mir zitierte Textstelle weist einen gravierenden Grammatikfehler auf!

Sollte es nicht "Dank seiner neuen Köchin Tarina ist sein Gasthaus ZU eineM sehr guten Ruf gekommen." heißen...?

Nur ein Denkanstoß und konstruktive Kritik,ansonsten wie gesagt sehr angenehm und vor allem flüssig zu lesen!^^

Don_Vito

Anfänger

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5

29.11.2011, 15:25

Kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen, liest sich interessant.

Sei mir nich böse, aber eine Sache hätte ich anders geschrieben. (schoss mir sofort ins Auge)

Zitat

Korar, ein grobschlächtiger Kerl mit vielen Narben im Gesicht , ließ ihn
ein. "Wer bist du denn?" fragte er mit rauchiger Stimme.

Hätte dies so geschrieben:
Ein grobschlächtiger Kerl, mit vielen Narben im Gesicht, ließ ihn ein. "Wer bist du?" fragte dieser mit rauchiger Stimme.

eventuell noch:

Zitat

"Naja ein Versuch ist es wert. Mein Name ist Korar." brummte der Mann in seinen Bart.
ab da würde ich den Namen des Mannes erst einfügen, aber das ist ja jedem selbst überlassen. :)

Wenn der Roman fertig ist, würde ich ihn auch gerne komplett lesen. (veröffentlicht oder nicht) :)

MsfG
der olle Wolf Don Vito
Wir alten sind nicht immer die besseren Zocker, aber wir haben es immer noch drauf 8)
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten :D
WoW-Castle Gildenvorstellung Gelegenheitsspielergilde "Silverwolfs"


malanz

Anfänger

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6

29.11.2011, 15:39

Nicht schlecht:)

Zum Stil und Aufbau sag ich mal nichts und versuch mal etwas postive Kritik.

Zitat

Jedoch solltest du eine so hübsche Person dessen Augen so viel aussagt
nicht all zu kurz erwähnen. Ich würde gerne mehr über Sie erfahren.
Und vom Rest der angedeuteten Geschichte willst du das ja auch, also mehr erfahren. Insofern hat sie wichtige Sachen schonmal recht gut gemacht. War eigentlich genau richtig, um genug Neugier in Bezug auf diesen Charakter zu entfachen und es wäre ein Fehler diese Spannung allzu schnell abzubauen.

Mich würde es nun auch nicht stören würdest du noch den ein oder anderen Auszug posten. Und für Grammatik gibt es Lektoren. :P

lg

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7

29.11.2011, 17:27

Ich hab festgestellt,wenn zuviel am Anfang von Büchern verraten wird,werden sie langatmig und lesen sich schwer,daher hab ich eine Art des Schreibens,vieles noch im Unklaren zu lassen und erst nach und nach aufzudecken.Das Buch soll fesseln und nicht einschläfern :)
Auf drängen und bitten hier noch ein kleiner Auszug

Tarina lag noch lange wach, es war als wollten ihr Erinnerungen kommen, doch eine Wand wollte sie nicht durchlassen. Sie wusste nicht woher sie kam, wusste nicht wer ihre Eltern waren, nichts aus ihrer Vergangenheit, Ja nicht einmal ihren richtigen Namen kannte sie. Eines Tages lag sie am Strand, ohne einen Gedanken, ohne eine Erinnerung an das Leben vor Levara. Ein Fischer fand sie und nahm sie mit zu sich. Langsam erholte sich die gestrandete Frau, doch ihrer Kehle entkamen keine Worte. Alles war vergessen, sogar wie man spricht. Emalie, die Frau des Fischers lehrte ihr wieder zu sprechen, sie brachte ihr das Kochen bei und erklärte ihr das Leben in Levara.Selbst den Namen hatte sie ihr zu verdanken, auch die Arbeit bei Korar in der Küche hatte ihr Emalie verschafft. Alles war gut bis heute, dachte Tarina. Als ihr dieser Drogano in die Augen schaute, war ihr, als würde sich alles drehen. Was war nur passiert? Wer ist dieser Fremde ? Warum kam er ausgerechnet hier her? Weiss er woher ich komme? Die Gedanken überschlugen sich und immer wirrer wurde es in Tarinas Kopf. Je mehr sie grübelte um so unklarer wurde alles. Sie stand wieder auf und ging zu der kleinen Truhe in ihrer Kammer. Tarina wühlte in ihren Sachen, wo war sie nur hin? Auf dem Boden der Truhe lag sie, die kleine Holzschachtel. Das einzige Überbleibsel ihrer Vergangenheit. Vorsichtig öffnete sie den Deckel und entnahm der Schachtel einen kleinen Gegenstand. Es war ein silbernes Amulett. Doch keiner wusste ihr die Bedeutung zu sagen. Es war ein fein geschmiedetes Oval. Kleine Ranken kringelten sich um den Rand. In der Mitte waren zwei ineinander verschlungene Rosen, die eine aus Silber und die andere aus rotem Gold.Schriftzeichen waren am unteren Rand zu sehen, doch kein Gelehrter in Levara konnte diese entziffern. Das Amulett war nicht größer als ein Taubenei und so fein und zart, dass man Angst hatte ,es könnte leicht zerbrechen. Tarina hatte es als sie strandete an einer Schnur um ihrem Handgelenk. Oft hat sie überlegt, es als Kette zu tragen, doch dann erschien es ihr wieder zu wertvoll. Sie wollte es nicht verlieren. So bewahrte sie es in der kleinen Schachtel auf, in der Hoffnung, irgendwann mehr darüber erfahren zu können. Sollte sie mit Drogano darüber reden? Er ist sicher als Musikant weit gereist und irgendwie hat Tarina das Gefühl, er könnte etwas wissen. Seine Augen, diese bernsteinfarbenen Augen, es liegt soviel Wissen darin. Als auch endlich Tarina eingeschlafen war, polterte es laut an der Tür. Isator grölte vor dem Gasthaus, er kam vom Saufen und Huren. "Korar alter Bock, mach die verdammte Tür auf!"

THEAKING

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8

29.11.2011, 17:52

MINCHEN!!!!

Lumî

Anfänger

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9

29.11.2011, 18:01

Sehr nice minchen!
Tarina wird langsam richtig interessant, vorallem das Amulett....
Ich mus gestehn du hast einen SEHR ähnlichen Schreibstyle wie ich.
Ich hoff du postes nochmal einen kleinen Part =D. Ich mein hey... wir sind doch eine Com, wir halten zusammen, vor uns brauchsu ned schüchtern sein, wir finden deine story nice als fütter uns damit =)

~Sülle

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10

29.11.2011, 18:10

Ich bevorzuge aber Präreritum :) wärend du lieber im Präsens schreibst :)

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